Umbau – Neubau: Der ideale Zeitpunkt für die Automatisierung der Intralogistik
Was Sie jetzt bei der Logistikplanung beachten sollten
Business, Roboter, Technology
23. September 2025
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Ein Umbau oder Neubau in Produktion und Logistik ist weit mehr als ein Infrastrukturprojekt. Es ist der ideale Zeitpunkt, nun endlich die Automatisierung der Intralogistik anzugehen und konsequent umzusetzen. Wer in dieser Phase Prozesse, Materialflüsse und Informationssysteme mit einer klaren Zielvorstellung anpasst, schafft die Basis für effiziente, sichere und skalierbare Abläufe. Genau in dieser Phase ist auch der ideale Zeitpunkt, um den Einstieg in die Automatisierung der Intralogistik mit autonomen mobilen Robotern (AMR) wie dem KLT-Roboter SOTO vorzubereiten und die Lücke zwischen (automatisiertem) Lager und Fertigung zu schließen.
Dieser Zeitpunkt ist für Sie gekommen? Perfekt. Dann sollten Sie diesen nutzen, um zentrale strategische und wirtschaftliche Fragen frühzeitig zu klären. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Auswahl der Transportmittel oft als letzte Stufe eines Planungsprozesses angegangen wird. Das ist zu spät.
Der autonome mobile KLT-Roboter SOTO z.B. stellt spezifische Anforderungen an Behälter, Quellen und Senken, die schon bei der Planung der Lagerstrategien berücksichtigt werden müssen. Wer hier vorausschauend denkt, vermeidet spätere Anpassungskosten und schafft von Anfang an einen schlüssigen End-to-End-Prozess.
Strategische Überlegungen: Standardisierung und Prozessverständnis
Denken Sie daran: Die Automatisierung der (Intra)Logistik ist mehr als nur die Anschaffung neuer Technologien. Es geht vielmehr um die Gestaltung einer durchdachten Systemwelt. Das Fundament jeder erfolgreichen Automatisierung ist dabei stets die Prozessstandardisierung – sowohl im Materialfluss als auch im Informationsfluss. Ebenso wichtig ist ein Loslassen von Altem und Öffnen für neue Ansätze. Das “Das haben wir schon immer so gemacht”-Prinzip ist der Tod jeder Veränderung.
Wenn Sie sich an den Grundsatz halten “Erst die Analyse, dann die Optimierung und erst dann die Digitalisierung”, werden Sie Schritt für Schritt Ihre Lösung finden:
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Werden Sie ungemütlich: Prozesse, die oft über Jahre aus organisatorischen, regulatorischen oder technischen Gründen gewachsen sind, müssen kritisch hinterfragt, aufgelöst, standardisiert und optimiert werden. Prozessstandardisierung ist das Fundament der Digitalisierung.
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Öffnen Sie sich und das Unternehmen für Veränderung: Roboter benötigen andere Prozessinformationen als ein Mensch. In der Phase eines Um-/Neubaus lassen sich Strukturen und Informationsflüsse neu aufsetzen und auf die Bedürfnisse autonomer Intralogistik und der passenden ARMs zuschneiden. Nehmen Sie auch Ihre Kollegen mit! Sie brauchen deren buy-in für die kommenden Änderungen.
- Bekommen Sie eine klare Vorstellung von Budgets und Planung: Bei einer weitsichtigen Planung von Infrastruktur, IT, Ladungsträgern und eingesetzten Technologien, können frühzeitig Budgetrahmen geklärt, ROI berechnet und nachträgliche Anpassungen weitgehend vermieden werden.
Praxis-Tipp: Wer Automatisierung, Digitalisierung und bauliche Veränderungen zusammen plant und angeht, sichert sich nicht nur einen klaren Wettbewerbsvorteil, sondern vermeidet auch spätere Zusatzkosten für Anpassungen und Änderungen.
Wirtschaftliche Überlegungen & ROI
Die Automatisierung der Intralogistik mit SOTO ist kein Selbstzweck. Sie muss sich rechnen. Umbau- oder Neubauprojekte, im Greenfield oder Brownfield, bieten den Vorteil, dass Investitionen in bauliche Maßnahmen, IT-Systeme und neue Prozesse gebündelt und wirtschaftlich sauber geplant werden können. Für den Einsatz des AMR SOTO bedeutet dies:
- Produktivitätssteigerung: KLT-Roboter SOTO entlastet Mitarbeiter von repetitiven, körperlich belastenden Transportaufgaben. Praxisbeispiele zeigen eine Effizienzsteigerung von bis zu 60 % in der Materialhandhabung.
- Reduzierung von Personalkosten: Gerade im Kontext von Fachkräftemangel und hohen Löhnen können bis zu 65 % der Transportkosten eingespart werden. Mitarbeiter, die bisher dafür geblockt waren oder gesucht werden mussten, werden frei für wertschöpfende Tätigkeiten.
- Fehler- und Unfallreduktion: Standardisierte Transporte durch SOTO minimieren Fehl- und Falschlieferungen, erhöhen die Prozesssicherheit und tragen zur Arbeitssicherheit bei.
- Schneller ROI: Unsere Erfahrung zeigt, dass sich die Investition in eine SOTO-Flotte bereits nach etwa 2 Jahren amortisiert.
AMR SOTO vs. Manueller Routenzug
Die Einführung eines automatisierten Transportprozesses von KLTs mit einem AMR wie SOTO ist sicherlich kein Kinderspiel. Es bedarf einer guten Planung und einer prinzipiellen Offenheit, Prozesse zu hinterfragen, zum optimieren und ggf. umzustrukturieren. Eine Frage sollte immer am Anfang stehen: Wie gut ist denn die Alternative für eine belastbare, skalierbare und sichere Zukunft in meiner Intralogistik? Ein Blick auf Alternativen lohnt:
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Autonomous Mobile Robot (AMR) SOTO |
Manuelle Intralogistik mit einem Routenzug-Prozess |
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Flexibilität |
Hoch, reagiert dynamisch auf Umgebung und lässt sich einfach bei Änderungen anpassen |
Hoch, aber abhängig von Verfügbarkeit |
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Effizienzsteigerung |
Bis zu +60 % |
Gering |
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Kostenstruktur |
Erstinvestition + geringer laufender Aufwand |
Hohe Personalkosten, laufend |
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Sicherheit |
Aktive Sensorik, KI, Hinderniserkennung |
Menschliches Fehlerrisiko |
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Skalierbarkeit |
Flotte einfach erweiterbar |
Begrenzte Skalierung durch Personalmangel |
Zusammenfassend lässt sich sagen: Während manuelle Prozesse kurzfristig flexibel sind, bietet AMR SOTO die beste Kombination aus Flexibilität, Skalierbarkeit, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit. Als einziger AMR am Markt kann SOTO:
- bis zu 24 KLTs mit max. 20kg/KLT auf einmal transportieren
- Voll- wie auch Leergutprozesse abbilden
- KLTs auf stufenlos auf unterschiedlichen Höhen aufnehmen oder absetzen
- KLTs im Transportprozess drehen, wenn dies zwischen Aufnahme und Abgabe nötig ist
- Eigenständig auf Hindernisse reagieren und mit Herausforderungen klar kommen
- In seiner Software schnell auf Änderungen in der Umgebung angepasst werden, ohne auf einen technischen Support zu warten
Change Management – Menschen in den Mittelpunkt stellen
Ein Umbau oder Neubau bietet auch kulturell den richtigen Zeitpunkt für Veränderung.
Unterschätzen Sie nicht die Wirkung, die Sie entfalten können, wenn Sie Ihre Mitarbeiter gut abholen und mitnehmen:
- Mitarbeiter frühzeitig einbinden: Schulungen und Workshops schaffen Akzeptanz und bietet wertvollen Input für wichtige Abhängigkeiten und Prozesszusammenhänge. Nutzen Sie dies.
- Transparenz schaffen: Warum Automatisierung, welche Vorteile entstehen, wie verändert sich die Arbeit?
- Prozesse anpassen statt nur Technik einführen: Prozessoptimierung geht immer vor Technologieeinsatz. Wenn das “Warum” erkannt wird, eine Entlastung sichtbar wird und Ängste abgebaut werden, gewinnt der Gesamtprozess.
- Schrittweise Einführung: Erst analysieren und verbessern, dann digitalisieren – keinen Schritt überspringen.
Wichtige Aspekte der Logistikprozessplanung im Umbau/Neubau
Umbau- und Neubauprojekte erlauben es, die wesentlichen Planungsfragen von Anfang an richtig zu stellen:
- Welche Ladungsträger sollen eingesetzt werden? → Standardisierung auf KLTs bietet sich an, um Umpackprozesse und Kosten zu vermeiden.
- Wo und wie wird Material angeliefert? → Bereits im passenden Ladungsträger? Umpackprozesse nötig? Lassen sich diese gut mit Qualitätsprozessen verbinden?
- Wie wird Material eingelagert und ausgelagert? → Direktes Andocken für SOTO möglich? Umpackprozesse oder zusätzliche Schritte nötig?
- Wie viele KLT-Bewegungen gibt es täglich? → Dimensionierung der SOTO-Flotte.
- Welche Quellen und Senken sind vorgesehen? → Klare Definition von Übergabepunkten im Layout.
- Wie sehen die Fahrwege aus? → Wie weit soll der Roboter fahren? Wie sieht die Bodenqualität aus? Wie steht es um Fahrwegsbreiten, Tore, Aufzüge und weitere Gegebenheiten.
- Welche weiteren Systeme oder Roboter sind geplant? → Stichwort: Mischverkehr. Abstimmung über Schnittstellen (z. B. VDA 5050-Mastercontroller beim Einsatz hybrider Flotten.
- Upstream-/Downstream-Effekte: Automatisierung betrifft die gesamte Wertschöpfungskette – von der Materialanlieferung bis zum Versand.
Fazit
Automatisierung ist keine einzelne Entscheidung oder ein spezifischer Schritt. Es ist Weg, eine Reise hin zu einer wettbewerbsfähigen und skalierbaren Lösung für die Herausforderungen der Intralogistik.
Ein Umbau- oder Neubauprojekt bietet Ihnen den ideale Zeitpunkt für die Automatisierung der Intralogistik.
Unternehmen, die jetzt in AMR-Lösungen wie SOTO investieren, sichern sich:
- Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen
- Prozesssicherheit und Arbeitssicherheit
- Flexibilität für zukünftige Anforderungen
- eine durchgängige, digitale Systemwelt
Wer die Chance nutzt, Standardisierung, Digitalisierung und Automatisierung zusammenzudenken, schafft die Grundlage für eine zukunftssichere Produktionslogistik.
Denken Sie daran. Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Suchen Sie sich einen Partner auf Augenhöhe, der Sie berät und begleitet. Wichtig ist allein, den ersten Schritt zu machen, das zumindest ist auch die Botschaft von Dr. Tobias Harzer, Jungheinrich, den er Teilnehmer eines Workshops mit auf den Weg gegeben hat. Lesen Sie gerne rein »