Automatisierung der Intralogistik bei Umbau - Neubau

Umbau – Neu­bau: Der ideale Zeit­punkt für die Auto­ma­ti­sie­rung der Intralogistik

Was Sie jetzt bei der Logis­tik­pla­nung beach­ten sollten

Business, Roboter, Technology

23. September 2025

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Ein Umbau oder Neu­bau in Pro­duk­tion und Logis­tik ist weit mehr als ein Infra­struk­tur­pro­jekt. Es ist der ideale Zeit­punkt, nun end­lich die Auto­ma­ti­sie­rung der Intra­lo­gis­tik anzu­ge­hen und kon­se­quent umzu­set­zen. Wer in die­ser Phase Pro­zesse, Mate­ri­al­flüsse und Infor­ma­ti­ons­sys­teme mit einer kla­ren Ziel­vor­stel­lung anpasst, schafft die Basis für effi­zi­ente, sichere und ska­lier­bare Abläufe. Genau in die­ser Phase ist auch der ideale Zeit­punkt, um den Ein­stieg in die Auto­ma­ti­sie­rung der Intra­lo­gis­tik mit auto­no­men mobi­len Robo­tern (AMR) wie dem KLT-Robo­ter SOTO vor­zu­be­rei­ten und die Lücke zwi­schen (auto­ma­ti­sier­tem) Lager und Fer­ti­gung zu schließen.

Die­ser Zeit­punkt ist für Sie gekom­men? Per­fekt. Dann soll­ten Sie die­sen nut­zen, um zen­trale stra­te­gi­sche und wirt­schaft­li­che Fra­gen früh­zei­tig zu klä­ren. In der Pra­xis hat sich gezeigt, dass die Aus­wahl der Trans­port­mit­tel oft als letzte Stufe eines Pla­nungs­pro­zes­ses ange­gan­gen wird. Das ist zu spät.
Der auto­nome mobile KLT-Robo­ter SOTO z.B. stellt spe­zi­fi­sche Anfor­de­run­gen an Behäl­ter, Quel­len und Sen­ken, die schon bei der Pla­nung der Lager­stra­te­gien berück­sich­tigt wer­den müs­sen. Wer hier vor­aus­schau­end denkt, ver­mei­det spä­tere Anpas­sungs­kos­ten und schafft von Anfang an einen schlüs­si­gen End-to-End-Prozess.

Stra­te­gi­sche Über­le­gun­gen: Stan­dar­di­sie­rung und Prozessverständnis

 

Den­ken Sie daran: Die Auto­ma­ti­sie­rung der (Intra)Logistik ist mehr als nur die Anschaf­fung neuer Tech­no­lo­gien. Es geht viel­mehr um die Gestal­tung einer durch­dach­ten Sys­tem­welt. Das Fun­da­ment jeder erfolg­rei­chen Auto­ma­ti­sie­rung ist dabei stets die Pro­zess­stan­dar­di­sie­rung – sowohl im Mate­ri­al­fluss als auch im Infor­ma­ti­ons­fluss. Ebenso wich­tig ist ein Los­las­sen von Altem und Öff­nen für neue Ansätze. Das “Das haben wir schon immer so gemacht”-Prinzip ist der Tod jeder Veränderung.

„Der ganze Prozess war damals nicht nur ein Entwicklungsprojekt für SOTO, sondern vielmehr auch für unsere eigenen Prozesse.“
Patric Brucker, Fertigungsplaner bei  VEGA Grieshaber KG

Wenn Sie sich an den Grund­satz hal­tenErst die Ana­lyse, dann die Opti­mie­rung und erst dann die Digi­ta­li­sie­rung”, wer­den Sie Schritt für Schritt Ihre Lösung finden:

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  • Werden Sie ungemütlich: Prozesse, die oft über Jahre aus organisatorischen, regulatorischen oder technischen Gründen gewachsen sind, müssen kritisch hinterfragt, aufgelöst, standardisiert und optimiert werden. Prozessstandardisierung ist das Fundament der Digitalisierung.

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  • Öffnen Sie sich und das Unternehmen für Veränderung: Roboter benötigen andere Prozessinformationen als ein Mensch. In der Phase eines Um-/Neubaus lassen sich Strukturen und Informationsflüsse neu aufsetzen und auf die Bedürfnisse autonomer Intralogistik und der passenden ARMs zuschneiden. Nehmen Sie auch Ihre Kollegen mit! Sie brauchen deren buy-in für die kommenden Änderungen.

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  • Bekommen Sie eine klare Vorstellung von Budgets und Planung: Bei einer weitsichtigen Planung von Infrastruktur, IT, Ladungsträgern und eingesetzten Technologien, können frühzeitig Budgetrahmen geklärt, ROI berechnet und nachträgliche Anpassungen weitgehend vermieden werden.

Pra­xis-Tipp: Wer Auto­ma­ti­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung und bau­li­che Ver­än­de­run­gen zusam­men plant und angeht, sichert sich nicht nur einen kla­ren Wett­be­werbs­vor­teil, son­dern ver­mei­det auch spä­tere Zusatz­kos­ten für Anpas­sun­gen und Änderungen.

Wirt­schaft­li­che Über­le­gun­gen & ROI

 

Die Auto­ma­ti­sie­rung der Intra­lo­gis­tik mit SOTO ist kein Selbst­zweck. Sie muss sich rech­nen. Umbau- oder Neu­bau­pro­jekte, im Green­field oder Brown­field, bie­ten den Vor­teil, dass Inves­ti­tio­nen in bau­li­che Maß­nah­men, IT-Sys­teme und neue Pro­zesse gebün­delt und wirt­schaft­lich sau­ber geplant wer­den kön­nen. Für den Ein­satz des AMR SOTO bedeu­tet dies:

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  • Produktivitätssteigerung: KLT-Roboter SOTO entlastet Mitarbeiter von repetitiven, körperlich belastenden Transportaufgaben. Praxisbeispiele zeigen eine Effizienzsteigerung von bis zu 60 % in der Materialhandhabung.
  • Reduzierung von Personalkosten: Gerade im Kontext von Fachkräftemangel und hohen Löhnen können bis zu 65 % der Transportkosten eingespart werden. Mitarbeiter, die bisher dafür geblockt waren oder gesucht werden mussten, werden frei für wertschöpfende Tätigkeiten.
  • Fehler- und Unfallreduktion: Standardisierte Transporte durch SOTO minimieren Fehl- und Falschlieferungen, erhöhen die Prozesssicherheit und tragen zur Arbeitssicherheit bei.
  • Schneller ROI: Unsere Erfahrung zeigt, dass sich die Investition in eine SOTO-Flotte bereits nach etwa 2 Jahren amortisiert.

AMR SOTO vs. Manu­el­ler Routenzug

 

Die Ein­füh­rung eines auto­ma­ti­sier­ten Trans­port­pro­zes­ses von KLTs mit einem AMR wie SOTO ist sicher­lich kein Kin­der­spiel. Es bedarf einer guten Pla­nung und einer prin­zi­pi­el­len Offen­heit, Pro­zesse zu hin­ter­fra­gen, zum opti­mie­ren und ggf. umzu­struk­tu­rie­ren. Eine Frage sollte immer am Anfang ste­hen: Wie gut ist denn die Alter­na­tive für eine belast­bare, ska­lier­bare und sichere Zukunft in mei­ner Intra­lo­gis­tik? Ein Blick auf Alter­na­ti­ven lohnt:

Auto­no­mous Mobile Robot (AMR) SOTO

Manu­elle Intra­lo­gis­tik mit einem Routenzug-Prozess

Fle­xi­bi­li­tät

Hoch, reagiert dyna­misch auf Umge­bung und lässt sich ein­fach bei Ände­run­gen anpassen

Hoch, aber abhän­gig von Verfügbarkeit

Effi­zi­enz­stei­ge­rung

Bis zu +60 %

Gering

Kos­ten­struk­tur

Erst­in­ves­ti­tion + gerin­ger lau­fen­der Aufwand

Hohe Per­so­nal­kos­ten, laufend

Sicher­heit

Aktive Sen­so­rik, KI, Hinderniserkennung

Mensch­li­ches Fehlerrisiko

Ska­lier­bar­keit

Flotte ein­fach erweiterbar

Begrenzte Ska­lie­rung durch Personalmangel

Zusam­men­fas­send lässt sich sagen: Wäh­rend manu­elle Pro­zesse kurz­fris­tig fle­xi­bel sind, bie­tet AMR SOTO die beste Kom­bi­na­tion aus Fle­xi­bi­li­tät, Ska­lier­bar­keit, Sicher­heit und Zukunfts­fä­hig­keit. Als ein­zi­ger AMR am Markt kann SOTO:

https://www.magazino.eu/wp-content/uploads/2025/08/Bis-zu-24-klt-kann-logistikroboter-soto-auf-einer-tour-transportieren-je-nach-Kundenspezifikation-1.jpg
  • bis zu 24 KLTs mit max. 20kg/KLT auf einmal transportieren
  • Voll- wie auch Leergutprozesse abbilden
  • KLTs auf stufenlos auf unterschiedlichen Höhen aufnehmen oder absetzen
  • KLTs im Transportprozess drehen, wenn dies zwischen Aufnahme und Abgabe nötig ist
  • Eigenständig auf Hindernisse reagieren und mit Herausforderungen klar kommen
  • In seiner Software schnell auf Änderungen in der Umgebung angepasst werden, ohne auf einen technischen Support zu warten

Change Manage­ment – Men­schen in den Mit­tel­punkt stellen

 

Ein Umbau oder Neu­bau bie­tet auch kul­tu­rell den rich­ti­gen Zeit­punkt für Veränderung.

“Es geht explizit nicht darum, dass Menschen ihre Arbeit verlieren. Sondern letztendlich wollen wir eine Robotik nutzen, um Menschen zu entlasten.“
Thorben Eppmann, Technical Process Engineer bei WAGO.

Unter­schät­zen Sie nicht die Wir­kung, die Sie ent­fal­ten kön­nen, wenn Sie Ihre Mit­ar­bei­ter gut abho­len und mitnehmen:

  • Mit­ar­bei­ter früh­zei­tig ein­bin­den: Schu­lun­gen und Work­shops schaf­fen Akzep­tanz und bie­tet wert­vol­len Input für wich­tige Abhän­gig­kei­ten und Pro­zess­zu­sam­men­hänge. Nut­zen Sie dies.
  • Trans­pa­renz schaf­fen: Warum Auto­ma­ti­sie­rung, wel­che Vor­teile ent­ste­hen, wie ver­än­dert sich die Arbeit?
  • Pro­zesse anpas­sen statt nur Tech­nik ein­füh­ren: Pro­zess­op­ti­mie­rung geht immer vor Tech­no­lo­gie­ein­satz. Wenn das “Warum” erkannt wird, eine Ent­las­tung sicht­bar wird und Ängste abge­baut wer­den, gewinnt der Gesamtprozess.
  • Schritt­weise Ein­füh­rung: Erst ana­ly­sie­ren und ver­bes­sern, dann digi­ta­li­sie­ren – kei­nen Schritt überspringen.

Wich­tige Aspekte der Logis­tik­pro­zess­pla­nung im Umbau/Neubau

 

Umbau- und Neu­bau­pro­jekte erlau­ben es, die wesent­li­chen Pla­nungs­fra­gen von Anfang an rich­tig zu stel­len:

  • Wel­che Ladungs­trä­ger sol­len ein­ge­setzt wer­den? → Stan­dar­di­sie­rung auf KLTs bie­tet sich an, um Umpack­pro­zesse und Kos­ten zu vermeiden.
  • Wo und wie wird Mate­rial ange­lie­fert? → Bereits im pas­sen­den Ladungs­trä­ger? Umpack­pro­zesse nötig? Las­sen sich diese gut mit Qua­li­täts­pro­zes­sen verbinden?
  • Wie wird Mate­rial ein­ge­la­gert und aus­ge­la­gert? → Direk­tes Ando­cken für SOTO mög­lich? Umpack­pro­zesse oder zusätz­li­che Schritte nötig?
  • Wie viele KLT-Bewe­gun­gen gibt es täg­lich? → Dimen­sio­nie­rung der SOTO-Flotte.
  • Wel­che Quel­len und Sen­ken sind vor­ge­se­hen? → Klare Defi­ni­tion von Über­ga­be­punk­ten im Layout.
  • Wie sehen die Fahr­wege aus? → Wie weit soll der Robo­ter fah­ren? Wie sieht die Boden­qua­li­tät aus? Wie steht es um Fahr­wegs­brei­ten, Tore, Auf­züge und wei­tere Gegebenheiten. 
  • Wel­che wei­te­ren Sys­teme oder Robo­ter sind geplant? → Stich­wort: Misch­ver­kehr. Abstim­mung über Schnitt­stel­len (z. B. VDA 5050-Mas­ter­con­trol­ler beim Ein­satz hybri­der Flot­ten.
  • Upstream-/Down­stream-Effekte: Auto­ma­ti­sie­rung betrifft die gesamte Wert­schöp­fungs­kette – von der Mate­ri­al­an­lie­fe­rung bis zum Versand.

Fazit

Auto­ma­ti­sie­rung ist keine ein­zelne Ent­schei­dung oder ein spe­zi­fi­scher Schritt. Es ist Weg, eine Reise hin zu einer wett­be­werbs­fä­hi­gen und ska­lier­ba­ren Lösung für die Her­aus­for­de­run­gen der Intralogistik.

Ein Umbau- oder Neu­bau­pro­jekt bie­tet Ihnen den ideale Zeit­punkt für die Auto­ma­ti­sie­rung der Intra­lo­gis­tik.
Unter­neh­men, die jetzt in AMR-Lösun­gen wie SOTO inves­tie­ren, sichern sich:

  • Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen und Kostensenkungen
  • Pro­zess­si­cher­heit und Arbeitssicherheit
  • Fle­xi­bi­li­tät für zukünf­tige Anforderungen
  • eine durch­gän­gige, digi­tale Systemwelt

Wer die Chance nutzt, Stan­dar­di­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung zusam­men­zu­den­ken, schafft die Grund­lage für eine zukunfts­si­chere Pro­duk­ti­ons­lo­gis­tik.

Den­ken Sie daran. Sie müs­sen die­sen Weg nicht allein gehen. Suchen Sie sich einen Part­ner auf Augen­höhe, der Sie berät und beglei­tet. Wich­tig ist allein, den ers­ten Schritt zu machen, das zumin­dest ist auch die Bot­schaft von Dr. Tobias Har­zer, Jung­hein­rich, den er Teil­neh­mer eines Work­shops mit auf den Weg gege­ben hat. Lesen Sie gerne rein »