Wie Robo­ter kniff­lige Situa­tio­nen meistern

Und wie sie um Hilfe bit­ten, wenn doch der Mensch gebraucht wird

Software

8. April 2021

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In den moderns­ten Lagern arbei­tet heute der auto­nome Robo­ter TORU von Maga­zino Seite an Seite mit mensch­li­chen Kol­le­gen. Der Robo­ter ist spe­zia­li­siert auf das Kom­mis­sio­nie­ren, Trans­por­tie­ren und Ein­la­gern von Objek­ten wie Schuh­kar­tons in E‑Com­merce-Lagern. Letzt­end­lich ist aber eine wei­tere Fähig­keit ent­schei­dend, um in einem wuse­li­gen E‑Com­merce-Lager dau­er­haft zu bestehen: der Umgang mit dem Unerwarteten.

Sen­so­ren, Kame­ras und Com­pu­ter Vision Soft­ware ermög­li­chen es dem Robo­ter, sicher neben dem Men­schen zu arbei­ten. Aber mit Men­schen in der glei­chen Umge­bung zu arbei­ten bedeu­tet auch, mit der chao­ti­schen Welt umzu­ge­hen, an die Men­schen gewöhnt sind. Das mag banal klin­gen – kann aber für auto­nome Sys­teme wie mobile Kom­mis­sio­nier­ro­bo­ter manch­mal eine ziem­li­che Her­aus­for­de­rung sein. Des­halb hat Maga­zino ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten ent­wi­ckelt, die Robo­ter auch in kniff­li­gen Situa­tio­nen zu unterstützen.

Stufe 1 – Die Robo­ter hel­fen sich selbst

Die TORU-Robo­ter ler­nen aus ihren indi­vi­du­el­len Erfah­run­gen, indem sie Metho­den der Künst­li­chen Intel­li­genz nut­zen. Durch cloud­ba­sier­ten Wis­sens­aus­tausch pro­fi­tiert der ein­zelne Robo­ter auch von der jah­re­lan­gen Erfah­rung der gesam­ten Robo­ter­flotte. Die Robo­ter erken­nen kom­pli­zierte Situa­tio­nen und pas­sen sich sofort an, um sie best­mög­lich zu lösen. Des­halb kann TORU die aller­meis­ten schwie­ri­gen oder unvor­her­ge­se­he­nen Situa­tio­nen selb­stän­dig bewältigen.

Stufe 2 – Der Mensch unterstützt

Wenn zu Situa­tio­nen kommt, die der Robo­ter TORU bei aller Intel­li­genz nicht selbst lösen kann – z.B. wenn ein Regal­fach phy­sisch durch Gegen­stände blo­ckiert ist – kann TORU um Hilfe bit­ten. So wie es auch Men­schen tun würden.

Ein­fa­che, leicht ver­ständ­li­che Mel­dun­gen und Tuto­ri­als wer­den auf die mobile Geräte der ope­ra­ti­ven Mit­ar­bei­ter vor Ort gesen­det. Diese erklä­ren, wo der Robo­ter im Lager zu fin­den ist und wie das Pro­blem gelöst wer­den kann. Gemein­sam lösen Robo­ter und Mensch das Pro­blem und sor­gen so für eine kon­stant hohe Ver­füg­bar­keit der Roboterflotte .

Ein wich­ti­ger Aspekt dabei ist die Soft­ware „Ops­Ge­nie“ von Atlas­sian. Die­ses Tool hilft bei der Koor­di­na­tion und Steue­rung von Feh­ler­mel­dun­gen, Pro­blem­lö­sun­gen, Vor-Ort-Ein­sät­zen und Remote-Sup­port-Inge­nieu­ren von Maga­zino, wenn die Robo­ter mit her­aus­for­dern­den Situa­tio­nen kon­fron­tiert sind.

Stufe 3 – Unter­stüt­zung aus der Ferne

Und für die schwie­rigs­ten Fälle ist der Maga­zino Remote Sup­port Cen­ter nur einen Klick ent­fernt, um per Fern­war­tung zu hel­fen. Mit Fern­zu­griff auf die Daten und Sen­so­ren des Robo­ters neh­men die Remote-Sup­port-Inge­nieure von Maga­zino pro­ak­tiv Kon­takt mit den Anwen­dern vor Ort auf, um per Video­an­ruf oder Chat zu unter­stüt­zen. Gemein­sam wird dann an einer Lösung der Situa­tion gear­bei­tet und die TORU-Robo­ter sind inner­halb weni­ger Minu­ten wie­der einsatzbereit.