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Auto­no­mes Kom­mis­sio­nie­ren ohne Stamm­da­ten

Neues Soft­ware-Fea­ture auf der Logi­MAT 2020: Robo­ter von Maga­zino picken jetzt ein­zelne Arti­kel ohne Vor­wis­sen zu deren Dimen­sio­nen

Pressemitteilungen

29. Januar 2020

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Mün­chen, 29. Januar 2020 – Das Robo­tik-Unter­neh­men Maga­zino prä­sen­tiert auf der Fach­messe Logi­MAT 2020 erst­mals den mobi­len Robo­ter TORU mit der Fähig­keit zum Kom­mis­sio­nie­ren ohne Stamm­da­ten zur Objekt­größe. Das neue Fea­ture ist Teil des Advan­ced Coope­ra­tive Robot Ope­ra­ting Sys­tem (ACROS), dem Betriebs­sys­tem des Robo­ters. Mit der neuen Fähig­keit kann TORU ein­zelne Arti­kel aus einem Regal grei­fen bzw. dort able­gen, auch wenn keine oder nur unvoll­stän­dige Stamm­da­ten vor­lie­gen: also die Breite, Höhe und ins­be­son­dere die Länge eines Arti­kels. Der Robo­ter ermit­telt diese Daten mit sei­nen Sen­so­ren jetzt selbst und kann diese auch in das Lager­ver­wal­tungs­sys­tem (LVS) des Kun­den zurück­spie­len.

Häu­fig lie­gen in E‑Commerce Lagern zu bestimm­ten Arti­keln, wie z.B. Schuh­kar­tons, keine voll­stän­di­gen oder fal­sche Stamm­da­ten vor. Es ist also im Lager­ver­wal­tungs­sys­tem (LVS) nicht exakt doku­men­tiert, wel­che äuße­ren Maße ein bestimm­ter Arti­kel hat. Dies ist nicht nur für eine opti­male Platz­nut­zung und den Ver­pa­ckungs­pro­zess an der Ver­sand­sta­tion kri­tisch, son­dern auch für das auto­nome Picken mit mobi­len Kom­mis­sio­nier-Robo­tern. Je weni­ger ein Robo­ter über seine Umwelt im Vor­feld weiß, desto grö­ßer ist die Her­aus­for­de­rung trotz­dem schnell und zuver­läs­sig sei­nen Auf­trag zu erfül­len.

TORU im Einsatz parallel zum Menschen
Der mobile Robo­ter TORU ermit­telt Objekt­grö­ßen nun mit sei­nen eige­nen Sen­so­ren und kann damit Arti­kel ohne voll­stän­dige Stamm­da­ten kom­mis­sio­nie­ren.

 

Vor die­sem Hin­ter­grund hat Maga­zino ein neues Fea­ture für sei­nen Robo­ter TORU ent­wi­ckelt: TORU kom­bi­niert beim Kom­mis­sio­nie­ren von Schuh­kar­tons die Daten eines zusätz­li­chen Sen­sors im Grei­fer mit den ver­schie­de­nen Infor­ma­tio­nen sei­ner 3D-Kamera. Dadurch kann der Robo­ter jetzt auto­ma­tisch beim Zugriff alle räum­li­che Dimen­sion (Breite, Höhe, Länge/Tiefe) eines Arti­kels erfas­sen. Damit erhöht sich nicht nur die Pick­per­for­mance, Robust­heit und Pro­zess­si­cher­heit bei unbe­kann­ten Arti­keln enorm – es erwei­tert zudem das mög­li­che Auf­ga­ben­spek­trum des Robo­ters.

Die neu gewon­nen Objekt-Daten nutzt nicht nur der jewei­lige Robo­ter selbst, sie wer­den über ACROS zusätz­lich in einer loka­len Cloud gespei­chert. Damit wer­den die neu gewon­nen Stamm­da­ten auch von ande­ren Robo­ter-Kol­le­gen in der Flotte direkt genutzt und was noch viel wich­ti­ger ist: sie kön­nen über die Cloud zurück zum LVS des Lager­be­trei­bers gesen­det wer­den. Damit kann die­ser seine Daten­ban­ken ergän­zen und Lücken- oder feh­ler­hafte Stamm­da­ten ver­voll­stän­di­gen.

Diese neuen Fähig­kei­ten sind Teil des Advan­ced Coope­ra­tive Robot Ope­ra­ting Sys­tem (ACROS). ACROS ist ein umfang­rei­cher Soft­ware-Stack – eine Art Betriebs­sys­tem der Maga­zino Robo­ter, wel­ches die ein­zel­nen Soft­ware­mo­dule wie Navi­ga­tion, Bil­d­er­ken­nung, Kom­mu­ni­ka­tion mit der Cloud oder maschi­nel­les Ler­nen ver­eint. ACROS ist unab­hän­gig von der Hard­ware, läuft bereits auf unter­schied­li­chen Robo­tern von Maga­zino und kann auch auf Hard­ware von Dritt­an­bie­tern, wie z.B. Fah­rer­lose Trans­port­sys­teme (FTS) oder Gabel­stap­ler, zum Ein­satz kom­men.

Profil

Die Maga­zino GmbH ent­wi­ckelt und baut intel­li­gente, mobile Robo­ter, die ihre Umge­bung wahr­neh­men und selbst Ent­schei­dun­gen tref­fen. Die auto­no­men Robo­ter arbei­ten par­al­lel zum Men­schen und machen Pro­zesse in den Berei­chen E‑Commerce‑, Fashion- und Pro­duk­ti­ons­lo­gis­tik fle­xi­bler und effi­zi­en­ter. Mit über 100 Mit­ar­bei­tern am Stand­ort Mün­chen stellt Maga­zino das größte Advan­ced Robo­tics-Team in Europa. Zu den Inves­to­ren von Maga­zino gehö­ren die Kör­ber AG, Zalando und Fiege Logis­tik.

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